Lyrik

Park

Der See schweigt,

wie ein Tannenzapfen so schön,

dennoch kann er das nicht begründen,

was alle so quält.

 

Vereist und leise,

Leise vereist.

Traurig und schön,

schön traurig.

 

Der Baum erzählt eine Geschichte,

sie ist hunderte Jahre alt,

aber schon bald,

hat sie ein Ende,

denn er ist fast nicht mehr da.

 

Verschwinden und konstant,

Konstant verschwunden.

Hoch und verdammt,

verdammt hoch.

 

Und die Sonne verbarg sich,

hinter dem Zenit der Angst,

war vollkommen verschwunden,

nicht mehr auffindbar.

  

Wolken so groß,

Große Wolken.

Himmel so klein,

Kleiner Himmel.

 

Das Feuer brennt vor dir,

zerfrisst das letzte was war.

Zu Asche werden wir gehen,

auch wenn wir es nicht glauben.

 

Verstehen und  spielen,

Spielend verstehen.

Realität und  verklären,

                                                                        Verklärte Realität.

24.9.07 20:27, kommentieren

Wirr

Die Verwirrtheit des Menschen

kennt absolut keine Grenzen,

mit dem was sie ausfüllt

könnten Täler gefüllt werden.

Doch ist sie auch nützlich,

in allen Belangen.

 

Die Masse an Kraft,

die stetige Leichtigkeit.

Die überragende Anmut,

die Lautstärke eines Feuerwerks.

 

Sie ist klüger als Logik,

abstrakter als Kreativität.

Verschafft dir überall Respekt,

wenn auch auf eine paradoxe Art.

 

Das Leuchtspiel an Farben,

das unglaubliche Spiel.

Das unfassbare Klagen,

das Privileg zu verlieren.

 

Hilft dir in jeder Not,

rettet dich teilweise vor dem Tod.

Nur ihren Nutzen musst du erkennen

Und sie wird dir ein Treuer Begleiter sein.

 

Der herausragendste Fall,

der spektakulärste Baum.

Der paradoxeste Sinn,

der längste Regenbogen.

 

Doch nicht viele erkennen diese Hilfe,

sie verachten Sie.

Vielleicht tut es ihnen einmal Leid,

doch dann ist es schon zu spät.

 

Die Anreihung eines Wortes,

in

der Aufteilung des Satzes,

doch

das Verstehen des Textes.

 

Die Verwirrtheit hat nur ein schlechtes Image,

dass ist alles, das Ganze Problem.

Doch sie wird euch treffen,

wie ein Blatt im wehenden Wind.

 

 

Wer versteht begreift.

Was begriffen wurde ist logisch.

Logik ist das Gegenteil der Fantasie.

Logik übernimmt den Platz der Fantasie.

                                        Der Tod tritt ein.

18.9.07 12:14, kommentieren

Lächle

Wenn du deprimiert bist oder resignierst,

wenn du glaubst du siehst kein Morgen mehr.

Wenn du im Warmen nur noch frierst

und glaubst dein Leben sei zu schwer.

Dann bitte ich dich, um eine Kleinigkeit.

Schau doch nicht so Traurig drein.

Zeig mir nur ein wenig Fröhlichkeit,

vertreibe den Ärger und die Pein.

 

Denke nicht an schlimme Dinge,

die passieren könnten oder werden.

Zittere nicht in deiner süßen Stimme.

Ertrage ab und an, die einen oder anderen Kerben,

in deinem sonst so makellosen Holz.

Ab und zu zerbrechen Gläser zu Scherben

aber dann sag dir einfach „Was soll’s?“.

 

Wir sind gemacht dazu, um hier zu sein,

dass wir nicht perfekt sind, wissen wir doch längst.

Also warum jedes Mal um ein Missgeschick wein,

wo jeder doch hofft, dass du ihm ein Lächeln schenkst.

Deshalb mach mir doch bitte das kleine Geschenk;

Zieh die Mundwinkel nach oben und lache.

Zeig dich so, wie dich doch jeder gerne hat und kennt.

Mach das, was uns alle schon immer Glücklich machte.

 

Vertraue in dein Schicksal und vertraue in dein Glück.

Vertraue in deine Intelligenz und vertraue in dein Geschick.

Glaube nie du könntest etwas nicht schaffen.

Versuch dich sofort wieder aufzuraffen

Um allen das zu Zeigen was an dir das schönste ist:

           Ein Lächeln durch das man dich niemals vergisst.

16.9.07 13:32, kommentieren

Maskerade

Hast du jemals darüber nachgedacht was es ist?

Was dich daran festhalten lässt,

dass du so bist wie du bist?

Hofftest du nie jemand anders zu sein,

um alles zu vergessen, Schmerz oder Pein.

All die Dinge die dich gequält haben?

Die tief in dir verborgen sind.

Sich allesamt an deiner Seele labten,

nur damit du verstehst das es stimmt?

 

Glaubtest du etwa nie daran, dass das

Was eigentlich alles ausmacht, nämlich Spaß

genau der Grund dafür ist, dass es dir so geht?

Das dich genau deshalb niemand wirklich versteht?

Nichts weiter als eine Maske für dein Gesicht.

Für all die anderen ist sie Normalität,

nur ein weiteres trauriges Gedicht

Das in einem alten Buch steht.

 

Möchte man das Ausmaß begreifen, dass alles umfasst,

die Furcht, die Kälte, die Liebe, den Hass.

Man könnte es nicht einmal Oberflächlich begreifen.

Würde nichts verstehen, sich fragen „Was soll das heißen?“.

Und selbst steht man einfach nur da,

will nur etwas sagen,

weiß genau, was man sagt ist wahr

Aber weiß auch, man kann so etwas nicht wagen.

 

Niemand würde es verstehen,

keiner auch nur Ansatzweiße.

Denn keiner würde sie begehen,

die Lange und unaufhörliche Reise,

                        um nach dem zu Suchen was fehlt.

13.9.07 14:02, kommentieren

Lanze

Die Nacht ist kalt und nirgends ein Strahl

vom heitrem und schönen, vom Leben und Sein

und auch in dir herrscht nur ein Gefühl von Qual,

die in dir liegt, wie eine Kette aus Stein.

 

Sie bindet dich an sie du kannst nicht vergessen.

Hast ihr alles gegeben, was du jemals gesehen.

Schriebst ihr hunderte von süßen Depeschen,

doch nie hörte sie dein verstecktes flehen.

 

Jetzt zerschneidest du die einsame Nacht,

wie Sonnenschein den schweren Regen.

Doch da ist niemand mehr, der mit dir lacht,

denn sie ist nicht mehr da, nicht mehr im Leben.

 

Du gibst dir die Schuld an ihrem verschwinden,

willst nicht wahrhaben, was geschah.

Wolltest sie langsam, doch ewig an dich binden.

Das glückliche, das paradiesische Paar.

 

Doch deine Blume verwelkt nun langsam,

nie mehr wird sie in der Himmelsfarbe strahlen

und auch du wirst mehr und mehr schweigsam,

denn sie lähmen deine Sprache… die Qualen.

11.9.07 13:26, kommentieren

Erinnerungen

Die Regentropfen prasseln nieder,

die Vögel singen Klagelieder,

die Uhr schlägt zur späten Stunde,

und Ich sehe auf meine Wunde.

 

Ich betrachte sie, präge sie mir ein,

denn Ich weiß es wird das letzte sein,

dass mir von dir noch bleibt.

Ein Hauch von stumpfer Zärtlichkeit.

 

Nie wolltest du so etwas machen,

ich höre jetzt noch dein lautes Lachen,

auf diese unsinnige Idee,

und dennoch tut es so verdammt weh.

 

Immer, wenn Ich an dich denke,

an deine kleinen, zärtlichen Geschenke.

Begreife Ich von Mal zu Mal,

nicht nur für mich war es eine stetige Qual.


Du hast dich selber immer wieder betrogen,

und mich dabei schamlos angelogen.

Du konntest nicht mehr vor oder zurück,

dabei suchtest du nur dein endgültiges Glück.

 

Und jetzt bist du für immer fort.

Weit weg an einem unheimlichen Ort.

Verschwendest keinen Gedanken mehr an mich,

                             doch leider Ich noch an dich.

9.9.07 12:36, kommentieren

Titellos

Hattest du schon einmal das Gefühl,

nicht zu existieren?

Dachtest du daran, deine Unsicherheit zu verstehen?

Würdest du daran glauben, die Dinge zu forcieren

an die du seit deiner Entstehung hängst

oder sie zu hintergehen?

 

Diese Fragen stellt sich jemand, der nichts mehr hat

Der nicht mehr weiß was er noch glauben will

jemand der einsam lebt, in dieser riesigen Stadt

jemand der verhungert in diesem Müll.

 

Spürst du nicht, wenn andere leiden?

Merkst du es nicht, wenn sie erfrieren?

Willst du sie etwa, aus deiner Welt vertreiben?

Glaubst, du könntest dich so bei ihnen revanchieren.

 

Dabei siehst du nicht, wie sie sterben.

Langsam und qualvoll einer nach dem andern

Doch du beginnst weitere für dich zu werben

und siehst nicht mehr, dass sie alle einmal standen,

auf dem was du doch angeblich liebst,

die Freiheit, die Liebe, alles worüber du schriebst.

 

Doch jetzt hetzt du sie auf, gegen die die anders sind.

Die nicht deine Meinung haben,

für Toleranz bist du blind.

Kannst sie nicht sehen in deinem Wahn aus Wut

und denkst dir,

der ganze Schwachsinn sei auch noch Gut.

 

Doch bedenke, dass das Gute nie wirklich gut ist,

im Grunde ist das nur eine hinterhältige List

die von denen gelegt wurde, die es wissen

    denn Gut und Böse sind beides nur subjektive Prämissen.

7.9.07 10:58, kommentieren