Lanze

Die Nacht ist kalt und nirgends ein Strahl

vom heitrem und schönen, vom Leben und Sein

und auch in dir herrscht nur ein Gefühl von Qual,

die in dir liegt, wie eine Kette aus Stein.

 

Sie bindet dich an sie du kannst nicht vergessen.

Hast ihr alles gegeben, was du jemals gesehen.

Schriebst ihr hunderte von süßen Depeschen,

doch nie hörte sie dein verstecktes flehen.

 

Jetzt zerschneidest du die einsame Nacht,

wie Sonnenschein den schweren Regen.

Doch da ist niemand mehr, der mit dir lacht,

denn sie ist nicht mehr da, nicht mehr im Leben.

 

Du gibst dir die Schuld an ihrem verschwinden,

willst nicht wahrhaben, was geschah.

Wolltest sie langsam, doch ewig an dich binden.

Das glückliche, das paradiesische Paar.

 

Doch deine Blume verwelkt nun langsam,

nie mehr wird sie in der Himmelsfarbe strahlen

und auch du wirst mehr und mehr schweigsam,

denn sie lähmen deine Sprache… die Qualen.

11.9.07 13:26

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